Wegbeschreibung Tongariro Crossing

Wir haben tolle Satellitenaufnahmen für euch, auf denen sogar der Weg eingezeichnet ist!

  • Mangatepopo Parkplatz – Soda Spring

  • Schwierigkeitsgrad: Einfach
  • Zeit: 1-1,5 Stunden

Der Shuttleservice wirft einen am Ende der Mangatepopo Road raus. Dort kann man sich ein wenig an der Infotafel über den Weg kundig machen und nochmal austreten bevor es los geht. Der erste Abschnitt des Tongariro Alpine Crossing ist recht flach und verläuft auf gut angelegten Wegen und Holzstegen. Sie dienen zum Schutz der sensiblen Landschaft, die jeder der rund 25.000 jährlichen Crosser achten sollte!

Nach rund 15 Gehminuten geht ein Weg nach Whakapapa Village rechts auf dem „Round the Mountain Track“ weg. Weitere 5 Minuten später führt zur linken ein Weg zu Toiletten und der Mangatepopo Hütte. Der Crossing folgt talaufwärts entlang dem Mangatepopo Bach vorbei an alten Lavafeldern.

Mit zunehmender Höhe wird man den Wechsel in der Flora bemerken. An den Soda Springs gibt es bis zur Ketetahi Hütte, die fast am Schluss kommt, noch einmal die Möglichkeit aufs Klo zu gehen.

  • Soda Spring – South Crater

  • Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll
  • Zeit: 45 Minuten - 1 Stunde

Der Aufstieg zum South Crater hat es in sich: von und 1400 m geht es zum 1600 m gelegenen South Crater. Der 200 m Aufstieg ist als „Devils Staircase“ bekannt, dies heißt übersetzt so viel wie „Treppe in die Hölle“. Aber nimm dir ruhig Zeit, bleib ab und an stehen, verschnaufe kurz und genieße die herrlichen Ausblicke ins Tal, auf den Mount Ngauruhoe und die umliegende Landschaft. An einem klaren Tag kann man in westlicher Richtung sogar den Mount Taranaki am Horizont sehen. Er ist ebenfalls ein Vulkan und auch einen Besuch wert!

Der Aufstieg führt über unwegsame Wege, alte Lavafelder und anderenVulkanschutt. Kurz bevor man den South Crater erreicht macht der Weg einen leichten links Schlenker. Um dem Crossing zu folgen orientiert man sich an den Wegweisern.
Wenn der Mt Ngauruhoe an einem schönen Tag frei liegt und man genügend Zeit hat, sollte man es sich bei entsprechender Kondition nicht nehmen lassen die rund 600 Höhenmeter zum Gipfel in Angriff zu nehmen. Hin und Zurück kann man 2-2,5 Stunden veranschlagen, denn der Aufstieg auf dem strandartigen Untergrund ist sehr kräfteraubend. Ein kleiner Tipp: auf dem alten Lavastrom läuft es sich besser als auf dem Geröll.

  • South Crater – Red Crater

  • Schwierigkeitsgrad: Mittel - Anspruchsvoll
  • Zeit: 1 Stunde

Der South Crater ist topfeben und wenn leichter Nebel über dem Boden liegt, herrscht hier eine besondere Stimmung. Zum Red Crater führt ein steiler, lehmiger Boden, der sehr rutschig sein kann. Auf der Zwischenstufe sollte man die Augen ein wenig schweifen lassen. Der Weg folgt dem Grat zum Red Crater.

Wer noch Zeit, Lust und Kondition hat, der sollte sich den Aufstieg zum 1961 m gelegenen Namensgeber nicht entgehen lassen. Der Pfad geht kurz vor dem Krater links weg.

Weiter geht es um den aktiven Red Crater, der seinem Namen alle Ehre macht. Neben dem spektakulärem tiefrotem Krater überblickt man das Oturere Tal, die Rangipo Wüste und die Kaimanawa Ranges. Ein weiterer Blickfang sind die Emerald Lakes mit ihren knalligen Farben. Der Wind hier oben kann ziemlich beängstigend werden.

  • Red Crater – Blue Lake

  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Zeit: 30 minuten

Beim steilen Abstieg vom Red Crater zu den Emerald Lakes sollte man aufpassen, der Untergrund aus Sand und Asche ist rutschig und kann einem sprichwörtlich den Boden unter den Füßen wegreisen.

Auf der linken Seite sieht man das Lavafeld am Fuße des Red Craters, das Teile des Central Crater bedeckt. Auf der anderen Seite schillern die Emerald Lakes, die ihre Farbe durch die Mineralien des Gesteins erhalten. Der Dampf, der sich über den Seen erhebt, bringt den bekannten Schwefelgeruch (faule Eier!).

Unterhalb des kleineren Sees zweigt der Weg zur Oturere Hütte auf dem „Tongariro Norther Circuit“, der Crossing quert jedoch den Central Krater und nach dem Aufstieg zum säurehaltigen Blue Lake läuft man parallel zum Central Crater weiter.

Der See gilt als „tapu“ (heilig) und es wird nicht gerne Gesehen, wenn man am See isst oder drinkt.

  • Blue Lake – Ketetahi Hütte

  • Schwierigkeitsgrad: Leicht - Mittel
  • Zeit: 1 Stunde

Die paar Meter am Fuße des North Crater sind nicht sehr fordernd.

Hier ändert sich die Landschaft schlagartig und wer bei gutem Wetter unterwegs ist, hat fantastische Blicke auf den Mt. Pihanga rechts des Rotoaira Sees bis hin zum Lake Taupo. Hier läuft man wieder auf speziell befestigten und angelegten Wegen im Zickzack zur Ketetahi Hütte. Der Boden kann sumpfig sein und erodiert leicht, deswegen sollte man auf den mühevoll angelegten Wegen des DoC bleiben. Ja, es geht sehr viel pures Wandervergnügen verloren, aber bei mehr als 25.000 Wanderern jährlich (Zahl steigend) eine unumgängliche Maßnahme, um die sensible Landschaft zu schützen.

  • Ketetahi Hütte – Ketetahi Parkplatz

  • Schwierigkeitsgrad: Leicht
  • Zeit: 2 Stunden

Der Weg quert den Bach, der von den Ketetahi Springs gespeist wird, die Steine werden von den Mineralien im Wasser gefärbt. Die Quelle befindet sich auf Privatland, daher ist es selbstverständlich, dass man den Weg nicht verlässt!

Auch nach der Ketetahi Hut läuft der Weg weiter auf den so genannten „Boardwalks“, bis er steil zum Mangateipua Stream abfällt. Kurz vor dem Parkplatz geht es links zu einem kleinen Wasserfall. Die abschließenden Meter zum Ketetahi Parkplatz führen durch Wald und sind ein richtig entspannter Abschluss einer solch faszinierenden Tour.


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