Tongariro Nationalpark

Der Tongariro Nationalpark ist von der UNESCO als Weltkulturerbe und zum Weltnaturerbe ausgezeichnet worden. Zum einen wegen der kulturellen Bedeutung der Berge und Flüsse für die ansässigen Maoris und zum anderen wegen seiner herausstechenden Natur. Am 23. September 1887 wurde das Gebiet zum ersten Nationalpark Neuseelands erhoben und Te Heuheu Tukino IV (Horonuku) und auch Oberhäuptling Ngati Tuwharetoa schenkte dem Neuseeländischen Volk den 2630 Quadratkilometer große Vulkangebiet mit den drei Bergen Mt Tongariro, Mt Ruapehu und Mt Ngauruhoe.

Ngati Tuwharetoa sagte eins:

"Gebt auf sie acht und achtet sie, sie sind euer Erbe und das Erbe eurer Kinder."

Daten und Fakten des Tongariro National Parks

  • Gründung: 1887
  • Landschaft: Hochgebirge, sehr aktive Vulkane
  • Höchster Punkt: 2797 m, Mt Ngauruhoe
  • Fläche: 796 km2
  • Besucher: rund 1 Millionen jährlich
  • Besonderheit: erster Nationalpark Neusselands, vierter NP der Welt

Im Tongariro Nationalpark gibt es die drei Vulkane Mount Tongariro, Mount Ngauruhoe und Mount Ruapehu und sie sind noch sehr aktiv und auch in jüngster Zeit ausgebrochen. Der Mt Ruapehu spuckte erst am 25. September 2007 bis zu zwei Meter große Brocken ganze 1,5 km weit, die Rauchwolke reichte 4 km in den Himmel. 1990 wurde der Tongariro Nationalpark wegen seiner besonderen Natur als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Insbesondere die Vulkane sind für die vielen Eruptionen und ihre hochexplosive Art bekannt. Im Jahre 1993 wurde er schließlich als erster Ort weltweit wegen der kulturellen und spirituellen Bedeutung der Landschaft für die Eingeborenen als Weltkulturerbe geführt.


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